Drachenbaum – Pflege und Ratgeber – Büropflanze

Drachenbäume werden vor allem aufgrund ihrer schönen Blätter gezüchtet, welche dieses Spargelgewächs (Asparagaceae) durch interessante Farbkombinationen zu einer wunderbaren Blattschmuckpflanze machen.

Elegante Zuchtformen mit mehrfarbigen Blättern

Zuchtformen wie Dracanaceae fragans, D. deremsis oder auch D. marginata stechen mit ihren mehrfarbigen Blättern dabei besonders hervor. Obwohl ihre baumartige Wuchsform sehr der einer Palme ähnelt, so sind sie nicht mit diesen zu verwechseln und sind auch keine Bäume im eigentlichen Sinne.

Pflegeleicht und ideal für das Büro geeignet

Der größte Vorteil des Drachenbaums ist seine leichte Pflege, denn auch, wenn Sie einmal das Gießen vergessen, so wird er sich dennoch gut entwickeln.

Kräftiger Austrieb und gute Verzweigung wird bei Drachenbäumen sehr leicht erreicht. Diese geringen Ansprüche machen sich auch in der Wahl des Standorts bemerkbar und machen diese Pflanze zu einem wunderbaren Schmuckstück in Büros und Wohnungen.

Historisch
Doch Drachenbäume sollten aufgrund ihrer leichten Kultivierung und Züchtung keineswegs als einfache Pflanzen abgetan werden. Denn neben der Bedeutung als Glücksbambus (D. sanderiana), wird ihnen beispielsweise in Nigeria eine heilende Wirkung in Bezug auf verschiedenste Krankheiten zugerechnet. Als interessanter Nebenaspekt ist zu erwähnen, dass der Drachenbaum auch in der Belletristik durch Horst Uden mit dem Werk „Unter dem Drachenbaum“, Anerkennung bekam.

Worauf sollte man beim Drachenbaum in der Pflege und Aufzucht achten?

Licht
Als Standort sollte ein helles Fleckchen mit wenig Sonneneinstrahlung gewählt werden, da Drachenbäume die pralle Sonne nur schlecht vertragen. Des Weiteren ist für den gleichmäßigen Wuchs zu empfehlen, die Pflanze alle zwei Wochen ein wenig zu drehen. Je nach Art unterscheidet sich der Lichtanspruch aber auch, sollten Sie also eine Pflanze mit schmäleren Blättern wählen, so brauchen diese etwas mehr Licht als beispielsweise der Kanarische Drachenbaum.

Diese Pflanze liebt die Wärme – Welche Temperatur ist richtig?

Da es sich um eine sehr wärmeliebende Pflanze handelt, sollten die Temperatur zwischen 19°C und 25°C liegen. Wobei sich die Optimumtemperatur je nach Sorte und Herkunftsland ein wenig unterscheiden kann. Denn es gibt insgesamt 150 verschiedene Arten, welche ihre natürliche Verbreitung in Tropen und Subtropen haben. Aufgrund der natürlichen Verbreitung auf den Kanarischen Inseln oder auch Kuba kann diese Pflanze ein klein wenig Urlaub in Ihr Büro zaubern und sorgt mit ihrer schirmartigen Krone für ein stimmungsvolles Ambiente.

Gießen und Luftfeuchtigkeit
Vor allem während der Hauptwachstumszeit, zwischen März und August, ist es sehr wichtig für eine ausreichende Wasserversorgung zu sorgen. Es wäre darauf Bedacht zu nehmen, dass sowohl die Wurzeln als auch die Blätter stets mit genügend Feuchtigkeit versorgt werden. Dazu empfiehlt sich eine hohe Luftfeuchtigkeit, aber auch das Einsprühen mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser. Wichtig ist es, wie bei allen Pflanzen, Staunässe durch volle Untersetzer zu vermeiden und mit Ende der Wachstumsperiode eine Verminderung der Wasserzugabe einzuleiten. Um dies zu vermeiden sollte das Bestandteile stimmen.

Achten Sie auf die richtige Verwendung und Zusammensetzung von
– Erde, Dünger und Substrat
– Töpfen, Schalen, Kübel und Untersetzer
– Pflanzenschutz
– Gewächshauszubehör
– Zubehör

Wie erfolgt die Vermehrung?

Kahle, lange Triebe können Sie durch einen einfachen Rückschnitt mittels Gartenschere entfernen. Kurz darauf werden an den abgeschnittenen Stellen der Pflanze neue Seitentriebe sichtbar, welche zu dicht beblätterten Trieben heranwachsen. Doch nach dem Rückschnitt sollten Sie die Schnittschnelle unbedingt mit Baumwachs versiegeln, um Austrocknung und Infektionen des Baumes zu verhindern.

Suchen Sie also vorab die richtigen Materialien, wie
– Baumwachs
– Scheren
– Zubehör

Anleitung zum Heranziehen von neuen Pflanzen

Die abgeschnittenen Triebe sollten jedoch keinesfalls einfach entsorgt werden, denn aus diesen lassen sich neue Pflanzen heranziehen. Dazu schneiden sie vorhandene Blattschöpfe ab und versiegeln die Schnittstellen. Anschließend stellen Sie die Triebe einfach in ein Glas mit Wasser und schon bald werden neue Wurzeln und Triebe erkennbar.

Vergessen Sie nicht auf die ursprüngliche Wuchsrichtung zu achten, da umgekehrt eingesetzte Stecklinge nicht bewurzelt werden. Nach fünf bis sechs Wochen können die Jungpflanzen bei guter Bewurzelung dann in kleine Töpfe umgesetzt werden.

Lange Freude dank sorgfältiger Pflege und Vermehrung

Für diese Art der Vermehrung eignen sich Kopfstecklinge, Stammstücke oder auch Bodentriebe. Denn durch die richtige Aufzucht und Pflege werden Sie noch länger Freude an den Drachenbäumen, als Büroaccessoires und kleine Kostbarkeiten, haben.

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